Einweihung des Ganztagsgebäudes

 

Am Freitag, dem 16. September, um 10:00 Uhr wird das neue Gebäude der Ganztagsschule eingeweiht.

 

Das neue Gebäude wurde in einjähriger Bauzeit errichtet und steht seit dem Beginn des neuen Schuljahres, am 08. 08. 2011 den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. In diesem Gebäude sind 6 Funktionsräume für die Schülerinnen und Schüler vorbehalten und weiter zwei große Räume dienen als Speisesaal. Hier nehmen die Schüler täglich ihr Mittagessen ein. Diese Räumlichkeiten dienen ebenfalls als Versammlungs- und Veranstaltungsraum.

Das Essen wird warm angliefert und durch das Personal der Ausgabeküche ausgegeben. Neben zwei Unterrichtsräumen steht ein Spielezimmer und ein Aufenthaltsraum zur Verfügung, in dem man lesen kann. Ebenfalls gehört ein Computerraum dazu, der den Zugang zu Informationen aus dem Internet erlaubt.

Die beiden Unterrichtsräume sind mit moderner Technik ausgestattet und verfügen je über ein Aktivboard. Sie bieten viele Möglichkeiten, Lernschritte zu verbildlichen und zu speichern und sie zu jeder Zeit wiederum abzurufen. Zugleich sind sie via Internet ein Fenster zur Welt.

Neues Heim für Ganztagsbetreuung (Zeitungsartikel SZ)

 

Neubau an der Erweiterten Realschule II in Erbach wurde eingeweiht

1,9 Millionen Euro hat der Neubau an der Erweiterten Realschule
Erbach gekostet. In dem zweistöckigen Gebäude ist die
Nachmittagsbetreuung untergebracht, außerdem eine Cafeteria,
eine Küche, Klassenräume und eine Mediathek.


Von SZ-Mitarbeiter

Bernhard Reichhart

Erbach.

Nur zufriedene Gesichter gab es am Freitag bei der offiziellen Einweihung des Neubaues
an der Erweiterten Realschule II in Erbach. "Ein wunderbares Gebäude", stellte Landrat
Clemens Lindemann vor zahlreichen Gästen fest. In anderthalb Jahren wurde zwischen den
beiden Flügeln der Schule ein Erweiterungsbau errichtet, der nicht nur Klassenräume
beinhaltet, sondern auch vor allem auch die Ganztagsbetreuung optimieren wird. Insgesamt
1,9 Millionen Euro wurden in den Neubau in Erbach investiert.

Gerade an der Erbacher Schule, die in einem "Spezialviertel" liege, sei es
wichtig, in Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt besondere
Anstrengungen zu unternehmen, wies der Landrat auf das derzeit
entstehendeMultifunktionsfeld sowie die geplante Turnhalle hin. Mit Blick
auf die Förderung der Kinder und Jugendlichen sei das investierte Geld hier
"gut und nachhaltig angelegt" und stärke auch die Infrastruktur des Stadtteils,
fügte Lindemann hinzu. Der Saarpfalz-Kreis als Schulträger sei sich seiner Verpflichtung bewusst, durch gute Bedingungen und eine fundierte Bildung die Basis für die schulische Bildung der Schüler zu gewährleisten.

In dem zweistöckigen Neubau sind unter anderem eine Cafeteria, Küche, Klassen-, Betreuungs- und Besprechungsräume, eine Mediathek, Toiletten sowie die Nachmittagsbetreuung untergebracht.

Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sowie einer Regenwassernutzungs-Anlage habe man an dem in Energiesparweise entstandenen Bau auch "ökologische Akzente" gesetzt, sagte Lindemann. Er gehe davon aus, dass der Neubau der Erweiterten Realschule II in Erbach "Rückenwind gibt". Schulleiter Karl-Peter Ranker erinnerte an die Entwicklung der seit 1970 existierenden Schule, die seit 1997 in der Schulträgerschaft des Saarpfalz-Kreises ist. Nach der Errichtung des "blauen Hauses" im September 2011 sei der neue Anbau "ein weiterer Schritt in der schulischen Entwicklung", vor allem für die immer stärker genutzte Ganzbetreuung, die früher bei der Arbeiterwohlfahrt in der Lappentascher Straße ansässig war.

Künftig diene der Neubau den Schülern als Raum für Freizeit, Essen, Computer, Aufenthalts- und Leseraum. Oberbürgermeister Karlheinz Schöner bezeichnete die Investition in den Neubau als "eine gute und richtige Entscheidung", da man im Stadtteil Erbach ein gutes Gefüge brauche. Zusammen mit dem Kreis werde die Stadt hier "Haus übergreifend" Synergieeffekte nutzen und für eine ordentliche Sporthalle zum Wohle der Kinder und des Stadtteils sorgen, versprach Schöner.

Musikalisch und tänzerisch umrahmt wurde die Einweihungsfeier von Schülern und Lehrern der ERS II.

Auf einen Blick

Der Neubau

an der Erweiterten Realschule II in Erbach verbessert die Betreuung der Ganztagsschule. Die reinen Baukosten belaufen sich auf insgesamt 1,9 Millionen Euro. Der erste Spatenstich war im April 2010, Richtfest wurde im August 2010 gefeiert. Genutzt wird das Gebäude seit Beginn des neuen Schuljahres 2011/2012. Das 27,75 Meter lange mal 15,25 Meter breite zweistöckige Gebäude hat eine Grundfläche von annähernd 400 Quadratmetern. Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage installiert. re

Bau des Multifunktionsfeldes

 

Zwischen Sporthalle und Lehrerzimmer wird derzeit das Multifunktionsfeld gebaut. Eine Fläche von 15x30 Metern wird mit einem elastischen Belag versehen und dient zum Fußballspielen, zum Volleyballspiel, zum Basketballspiel und viele andere Bewegunsspiele. Sie steht den Schülern am Vormittag als auch am Nachmittag zur Verfügung. Zugleich ist das Feld mit einem hohen Zaun umgeben, damit die Schülerinnen und Schüler ungestört spielen können.

Dieses neue Feld ist mittlerweile schon an vielen Schulstandorten eine Bereicherung für den Schulalltag und den Freizeitbereich der Jugendlichen.

Richtfest

Landrat Clemens Lindemann, Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, Bürgermeister Klaus Roth sowie der Schulleiter Karl-Peter Ranker, weitere Lehrer und Schüler waren gekommen, um dem Richtspruch von Filippo Evola von der Baufirma Ehrhardt & Hellmann zu lauschen. Lindemann begrüßte alle Gäste, darunter auch Architekt Jürgen de Giuli und wies augenzwinkernd darauf hin, dass ihn die hohe Anzahl anderer Schulleiter bedrücke, die nun bestimmt ihrerseits auf eine Schulerweiterung pochen. Der Landrat zeigte sich erfreut darüber, dass diese Schule nun zum Zuge komme. „Es hat lange gedauert, aber nun steht der Rohbau. Als nächstes machen wir uns dann an die Turnhalle", lachte Lindemann, worauf der Oberbürgermeister ihm seine Unterstützung zusagte. Er hoffe, dass der Bau zur Weihnachtszeit abgeschlossen werden könne, aber der Architekt räumte ein, dass noch bis Februar gebaut werden müsse. Für den Bau war diesen April der Spatenstich erfolgt. Das Gebäude kann später für Speisesaal, Küche und multifunktionale Gruppenräume genutzt werden. Auf einer Grundfläche von 450 m² und bei Kosten von rund 1.750.000 Euro wird ein modernes Gebäude entstehen, dass durch Fluchttreppenhäuser an das Schulgebäude angebunden werden wird. Hintergrund des Baus ist die Idee der freiwilligen Ganztagsschule, die wie Ranker betonte, schon seit längerem in der ERS gefördert werde. „Dieses Haus wird mit Leben gefüllt werden, dass den Schülern zu Gute kommt. Zudem bin ich überzeugt, dass die Förderung und Durchsetzung der freiwilligen Ganztagsschule in diesem neuen Gebäude bestens gelingen wird." Ranker bedankte sich bei Lindemann sowie bei Schöner und hob die zügige Arbeit der Bauleitung und des Architekten lobend hervor. Nun könne man dank der Erweiterung einen wichtigen Beitrag leisten, den Schülern über das Fachwissen und ihren sozialen Fähigkeiten hinaus, unterstützend bei ihrem Weg in den Beruf zur Seite zu stehen. Dazu diene die FGTS als eine wichtige Grundlage. „Diese Unterstützung gelingt aber nur, wenn alle mitmachen." Untermalt wurde das Richtfest von einem Tanz, den Schülerinnen vortrugen, sowie von einem Saxophon-Solo eines Lehrers. Lindemann sagte in Anschluss an das Musikstück: „Wenn die freiwillige Ganztagsschule genau so schwungvoll wird, dann sind wir auf dem richtigen Weg."