Einmalig, doch hoffentlich nicht einmalig! – Musical "Starlight – Express" begeisterte Schüler der Erweiterten Realschule Homburg II

 

Einen Ausflug der Kategorie "Unvergesslich" unternahmen am Mittwoch, den 20. Juni rund 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 6, 8, 9 und 10 der Erweiterten Realschule Homburg II. Gemeinsam mit ihren Lehrern, allen voran Frau Reisdorf, die die Fahrt organisiert hat, besuchten sie das Musical "Starlight Express" in Bochum, das seit nunmehr 24 Jahren in der eigens dafür gebauten Halle Jung und Alt begeistert. Über 14 Millionen Besucher kamen seit der Premiere im Jahr 1988, um dieses Musical live zu erleben. Dies bedeutet Weltrekord und bescherte der Produktion, in der alle Darsteller auf Rollschuhen agieren, sogar den Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde.

 

Der Musicalbesuch stellte den Höhepunkt der Projekttage dar, die vom 18. bis 21. Juni 2012 an der Erbacher Schule durchgeführt wurden. Während dieser Tage beschäftigten sich die Schüler dieser Gruppe intensiv mit der Thematik "Musical" und bereiteten ihren Musicalbesuch vor, den sie schließlich kaum mehr erwarten konnten. So war die Vorfreude bei der Abfahrt am Vormittag auch deutlich zu spüren.

 

Bevor sich die Schüler jedoch in die Welt des Musicals begeben konnten, nutzten sie nach knapp fünfstündiger Busfahrt noch die Gelegenheit, die Bochumer Fußgängerzone zu erkunden und sich für die spätere Aufführung zu stärken.

 

Um 18.30 Uhr war es dann endlich soweit! Zweieinhalb Stunden lang verfolgten die Jugendlichen gespannt die rasante und actionreiche Show um die Weltmeisterschaft der Lokomotiven.

 

Hinterher waren sich alle einig, dass dieses Musical einmalig ist. Einmalig jedoch, so ebenfalls der Tenor der Schüler, sollte aber diese Musicalfahrt nicht gewesen sein. Auf der Rückfahrt wurde schon eifrig überlegt, welches Musical im nächsten Jahr besucht werden könnte. Hier stießen sie natürlich auch bei ihren begleitenden Lehrern auf offene Ohren. Mal sehen, ob hier nicht eine neue Tradition geboren wurde.

 

Text: Britta Baschab-Krupp

 

Foto: Petra Reisdorf