<< Neue Überschrift >>

Nico und Elif berichtet über eine Exkursion zum Bexbacher Kraftwerk

Nico Lehmann und Elif Aydemir berichten über eine Exkursion zum Bexbacher Kraftwerk

Im Physikunterricht haben wir als Thema die Kraftwerke, welche uns sehr interessieren. Da in unserer unmittelbaren Umgebung das Kraftwerk Bexbach ist und Frau Schales dieses auch oft als Beispiel nutzte, fragte ich einfach mal, ob wir dorthin gehen könnten. Sie meinte, ich solle dort anrufen und nachfragen. Gesagt, getan: Nach zahlreichen Telefonaten, um die Führung zu organisieren, kamen wir letztendlich auf den 3. Mai.
Also waren wir an dem Tag im Steinkohlekraftwerk Bexbach der Steag GmbH, welches 1983 in Betrieb genommen wurde. Mit bis zu 773 Megawatt ist es das leistungsfähigste Kraftwerk im Saarland. Es kann bis zu 3 Mio. Menschen mit Strom versorgen. Der 240 Meter hohe Kamin des Kraftwerkes gehört zu den höchsten Bauwerken Deutschlands.
Schon auf dem Weg zum Kraftwerk konnte man immer wieder zwischen den Häusern den großen Kühlturm sehen. Als wir dann davor standen, waren wir von den Ausmaßen des Kraftwerkes und vom Kühlturm, welcher direkt am Anfang steht überwältigt.
Am Anfang wurden uns bei einem Vortrag o.g. Daten und Fakten näher gebracht. Außerdem wurde uns die Funktionsweise des Kraftwerkes und der Führungsablauf erklärt. An einem Modell und Wandposter mit Informationen wurden uns der Aufbau des Kraftwerkes und die Funktionsweise auf leichte Art und Weise veranschaulicht.

 

Die richtige Veranschaulichung fand aber bei der Führung statt. Uns wurde zuerst der Kessel in schwindelerregender Höhe (über 200m) gezeigt. In dem Kessel wird die Steinkohle verbrannt, in dem Wasser erhitzt und in heißem Dampf mit viel Druck umgewandelt wird. Ein paar Treppen höher kamen wir dann auf eine schöne Aussichtsplattform. Von dort aus konnten wir auf ganz Bexbach und weitere Teile des Kraftwerkes schauen, die uns der Führer zeigte und erklärte. Weiterhin hatten wir eine sehr gute Sicht auf den Kühlturm und den Kamin.
Danach gingen wir runter zu einer Turbine und einem Generator. Die Turbine wird von dem Druck des Wasserdampfes angetrieben und ist mit dem Generator verbunden, welcher Bewegungsenergie mithilfe eines Magnetfeldes in elektrische Energie umwandelt.
An den Transformatoren wird der Strom vom Kraftwerk in den Leitungen mit 380 kV an die Verbraucher weitergeleitet.
Danach gingen wir zum Kondensator und zum Kühlturm.
Der Kondensator ist dafür da, um mit kaltem Wasser in Rohren den Dampf wieder zu flüssigem Wasser zu machen und der Kühlturm ist dafür da, um das Wasser des Kondensators, welches durch den Dampf auch erhitzt wurde, auch abzukühlen.
Das große Gewässer unter dem Turm war sehr interessant.
Dann war auch schon die Tour zu Ende. Abschließend können wir Schüler sagen, dass es für uns eine sehr hilfreiche und interessante Erfahrung war. Außerdem war die Flucht aus der Theorie schön, da man einfach mit eigenen Augen sehen konnte, wie so ein Kraftwerk von innen aussieht. Alle Schüler sprechen ihren höchsten Respekt an allen Mitarbeitern des Kraftwerkes aus, da hinter unserem Strom ein riesiger Aufwand steckt. Alle Menschen verbrauchen ihn, doch viele wissen gar nicht, wie und mit welchem Aufwand und mit welchem komplexen System er hergestellt wird. Da der Strom unsere Lebensweise enorm beeinflusst, war dieser Besuch eine Erfahrung für's Leben.

Der VDK Saarland stellt in der Neuen Sandrennbahn Gemeinschaftsschule Homburg-Erbach „14/18 – mitten in Europa“ aus

 

Wie sehr der Erste Weltkrieg Europa veränderte, weiß heute fast keiner mehr. Die Zeitzeugen sind alle verstorben und der Fokus liegt in der Bildung und in den Medien auf dem Zweiten Weltkrieg. Umso wichtiger erscheint es, die Jugendlichen zu informieren und in die politischen Verstrickungen vor mehr als 100 Jahren zurückzuversetzen, damit sie die Möglichkeit haben, das heutige vereinte Europa zu verstehen und als mündige Bürger in wenigen Jahren ihrer Verantwortung innerhalb unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft gerecht zu werden: nämlich Frieden zu erhalten.

Mit diesen Worten begrüßte die Schulleiterin Sabine Bleyer die Gäste Herrn Hillen und Herrn Altpeter, welche einen Vortrag zur Einführung der Schautafel-Ausstellung hielten.

Herr Hillen, Vorsitzender des VDK Saarland, eröffnete mit wenigen ergreifenden Worten und sensibilisierte die Jugendlichen in hohem Maße, dass Krieg und Vertreibung ein äußerst aktuelles Thema der Weltpolitik darstelle, wie die Flüchtlingsproblematik gerade eben zeige. „Trotz dass der 1. Weltkrieg als der „vergessene Krieg“ bezeichnet wird, so gilt er jedoch als Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Ohne den 1., so hätte es den 2. Weltkrieg wohl sicher nicht gegeben. Der 100. Jahrestag im Jahre 2014 soll Anlass zu einer neuen Auseinandersetzung und zu einer intensiven Aufarbeitung führen und das ist Zweck unserer Ausstellung“, so Hillen.

Innerhalb eines anspruchsvollen Vortrages informierte der Doktorant Herr Altpeter anschließend in einem etwa 45-minütigen kurzweiligen Vortrag, der einerseits den Schülerinnen und Schülern die Ursachen, Folgen und vor allem die Situation an der Ostfront transparent machte und andererseits zum Reflektieren der persönlichen Situation anregte. „Da begreift man erst mal, wie viel sich in Europa innerhalb von weniger als 100 Jahren verändert hat und man ist froh heute in Deutschland in Frieden leben zu können.“, so Ugur aus der 10.2. Klaudia und Kavitha waren sich einig, dass es unwirklich und unvorstellbar sei, wenn heute ihre 16-jährigen Klassenkameraden als „Kononenfutter“ an die Front müssten.

Mit großem Interessen besuchten die 9. und 10. Klassen in den folgenden Geschichtsstunden die Ausstellung und lobten die vielfältig informativ gestalteten Schautafeln.  

Fördern aller Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Begabung und Leistungsfähigkeit

Ob in den Grundfächern Deutsch und Mathematik oder in den natur- und geisteswissenschaftlichen Fächern: Wir fördern die individuellen Stärken unser Schülerinnen und Schüler und arbeiten gezielt an ihren Schwächen. Darüber hinaus möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern die praktische Relevanz des vermittelten Unterrichtsstoffs verdeutlichen und ihnen die Vernetzung mit bereits vorhandenem Wissen ermöglichen. Bei der Unterrichtsgestaltung legen wir deshalb besonderen Wert auf eine handlungsorientierte Vermittlung fachspezifischer Inhalte.

 

Mit Einführung der Gemeinschaftsschule werden die Fächer Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde zu dem Fach Gesellschaftswissenschaften und die Fächer Biologie, Chemie, Physik zu Naturwissenschaften zusammengefasst. Außerdem lernen die Kinder von Beginn an auch Französisch. Neben dem fachlichen Lernen legen wir auch großen Wert auf die Verbesserung der Methoden- und Sozialkompetenz. Erstmals wird hierzu entsprechender Unterricht ausgewiesen: Lernen lernen, Klassenleiterstunde. Die Berufsorientierung ergänzt das Fach Arbeitslehre.

Tauchunterricht - Saarbrücker Zeitung vom 9.6.2015

Edelsteine und Juwelen - hergestellt im Chemie-Unterricht Klasse 9